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OstfÀlisch
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OstfĂ€lisch ist ein Dialektverband des Niederdeutschen, der in Niedersachsen ungefĂ€hr sĂŒdöstlich einer Linie Uelzen – Celle – Hannover – Stadthagen – BĂŒckeburg (einschließlich dieser StĂ€dte), also in der sĂŒdlichen LĂŒneburger Heide und im Raum Hannover, Hildesheim, Braunschweig und Göttingen sowie in Sachsen-Anhalt in der Magdeburger Börde und im nordöstlichen bzw. nördlichen Harz und Harzvorland gesprochen wird (bzw. wurde). Auch kleine Gebiete nördlich von Kassel in Hessen und im thĂŒringischen Teil des Eichsfeldes gehören zum ostfĂ€lischen Sprachgebiet, das einen Großteil des historischen Ostfalens ausmacht.

Contents

‱ Phonetik
‱ Literatur
‱ Literatur
‱ Weblinks

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BegriffserklÀrung

Der Begriff ostfĂ€lisch fĂŒr den niederdeutschen Dialekt zwischen Weser und Elbe entstammt der Sprachwissenschaft des spĂ€ten 19. Jahrhunderts, die sich erstmals nahezu flĂ€chendeckend mit den Dialekten in diesem Raum befasste und dabei die hier (ansatzweise) zu beschreibenden Gemeinsamkeiten und Eigenheiten feststellte. Da diese sich zum Teil bis zu den (spĂ€rlichen) Schriftzeugnissen der altniederdeutschen Zeit zurĂŒckverfolgen lassen, wurde der seitdem untergegangene Name des östlichen Teils des ehemaligen altsĂ€chsischen Stammesherzogtums fĂŒr diesen Zweck reaktiviert. — Auch wenn der Name Ostfalen seit dem Ende des 20. Jahrhunderts auch in anderen ZusammenhĂ€ngen Verwendung findet (z. B. Deuregio Ostfalencite-ref-1[1]), hat er im tĂ€glichen Leben der Region höchstens marginale Bedeutung. Sprecher des OstfĂ€lischen sprechen in Zusammenhang mit ihrem Dialekt oft nur von PlattdĂŒĂŒtsch/Plattduitsch. Dabei grenzt man sich jedoch klar von anderen niederdeutschen Dialekten bspw. durch die eigene Wortwahl ab. So sagt man kören fĂŒr hdt. sprechen, statt NordniedersĂ€chsischem snacken oder proten.

Sprachliche Beschreibung

Ein Hauptmerkmal des OstfĂ€lischen sind die charakteristischen Objektpronomen mek und dek im Gegensatz zu mi und di im NordniedersĂ€chsischen, jeweils fĂŒr hochdeutsch mir und mich bzw. dir und dich, sowie auch öhne, ösch/össek und jöck (nordniederdeutsch em, u[n]s, jo [ju], hochdeutsch ihm/ihn, uns, euch). Das OstfĂ€lische stimmt zwar mit vielen niederdeutschen Dialekten (mit Ausnahmen z. B. im sĂŒdlichen WestfĂ€lisch) darin ĂŒberein, dass in den genannten Formen der Dativ mit dem Akkusativ zusammengefallen ist (zu weiteren Einzelheiten vgl. den Artikel zu den Personalpronomina der germanischen Sprachen), seine Besonderheit zeigt sich aber darin, dass sich bei allen diesen Formen der Akkusativ gegenĂŒber dem Dativ durchgesetzt hat (im NordniedersĂ€chsischen ist es genau umgekehrt). Im OstfĂ€lischen hat sich mit der Form ĂŒsch ein Akkusativ der ersten Person Plural erhalten (vgl. althochdeutsch unsih, altenglisch Ć«sic [neben Ć«s], ebenso hochalemannisch ĂŒs, sĂŒdbairisch ins im oberdeutschen Sprachraum). Besondere Merkmale des OstfĂ€lischen sind unter anderem:

‱ Erhalt von Schwa-Lauten in Nebensilben durch eine deutlich weniger fortgeschrittene NebensilbenabschwĂ€chung als im NordniedersĂ€chsischen.cite-ref-2[2]

‱ Auslautendes -e in Substantiven im Nominativ wie Sprake (Sprache) und Wiele (Weile), aber auch teilweise dort, wo auch das Hochdeutsche diese nicht mehr besitzt, wie bspw. in Harte (Herz), Frue (Frau), Herre (Herr), BĂ€re (BĂ€r).
‱ Auslautendes -e in Adjektiven/Adverbien, wie dicke (dick) und wisse (gewiss).
‱ In Endungen wie -unge, -ige und -nisse.
‱ Resthafte Erhaltung des ge-PrĂ€fix beim Partizip II (Partizip Perfekt). So heißt es z. B. elopen (gelaufen), ewest (gewesen) und egahn (gegangen). Diese Restsilbe fĂ€llt jedoch weg, solange das vorhergegangene Wort bereits auf einem -e endet. Eine Ausnahme dazu bildet das HeideostfĂ€lische, da dort bereits NordniedersĂ€chsische prĂ€fixlose Formen auftreten.
‱ Als Markierung des Dativ, so heißt es z. B. uppen Felle (auf dem Feld).
‱ Im Inlaut in Substantiven wie bei Angest (Angst).cite-ref-3[3]
‱ Bei Infinitiven, vor allem bei daun (tun) wie in „mit enen wat t' daune hebben“ (mit jemandem etwas zu tun haben).cite-ref-4[4]

‱ Ausbleiben der Tondehnung in offener Silbe vor -el, -en, -er in der Folgesilbe, z. B. ostfĂ€lisch Löppel (Löffel), betten (bisschen), Pepper (Pfeffer) gegenĂŒber nordniedersĂ€chsisch Lepel/Löpel, beten, Peper.cite-ref-5[5]
‱ Fehlender Umlaut in PrĂ€positionen. Dazu gehören for, unner und over, statt NordniedersĂ€chsisch för, ĂŒnner und över.

Dem OstfĂ€lischen fehlt ein einheitlicher Schriftstandard, sodass die Schreibung der Wörter von Region zu Region und selbst von Autor zu Autor stark variiert. Dabei orientieren sich die Autoren jeweils meist an einer lautlichen Umschreibung ihrer eigenen Aussprache auf Grundlage der deutschen Standardorthografie. Die Orthografie nach Johannes Sass, wie sie in großen Teilen Norddeutschlands Verwendung findet, wird aufgrund der hohen sprachlichen Unterschiede fĂŒr das OstfĂ€lische nicht verwendet, da sie sich von der tatsĂ€chlichen Aussprache des Autors stark unterscheiden wĂŒrde.

GegenwÀrtiger Stand

Im Gegensatz zum NordniedersĂ€chsischen, das im Radio und Fernsehen noch hĂ€ufiger vorkommt und das noch ein grĂ¶ĂŸeres zusammenhĂ€ngendes Sprachgebiet besitzt, wird OstfĂ€lisch nur noch von einigen wenigen, fast ausschließlich Ă€lteren Menschen gesprochen. Im Gegensatz zu anderen niederdeutschen Dialekten ist aber vor allem im Kerngebiet um Hannover, Braunschweig und Hildesheim, der Dialekt auch im lĂ€ndlichen Bereich vielerorts gĂ€nzlich verschwunden. Vereinzelt finden sich noch Leute in Mundartgruppen zusammen, um plattdeutsche Geschichte zu lesen und das sprachliche Kulturgut zu pflegen. In den Ă€ußersten sĂŒdlichen und nördlichen Randgebieten des OstfĂ€lischen werden moderne Formen des Dialekts in seltenen AusnahmefĂ€llen von der Ă€lteren Landbevölkerung aber auch wie im NordniedersĂ€chsischen im Alltag noch verwendet.

Regionale Varianten

Innerhalb des OstfÀlischen bildet sich trotz genannter Gemeinsamkeiten kein homogenes Bild ab und es werden hÀufig Unterteilungen zu Untermundarten des OstfÀlischen unternommen. Niebaum teilt das OstfÀlische in vier Bereiche ein:cite-ref-6[6]

‱ HeideostfĂ€lisch (Uelzen bis Celle) als Übergang zum NordniedersĂ€chsischen. Hier ĂŒberwiegen apokopierte Formen und ein prĂ€fixloses Partizip II. Außerdem heißt die Kopula hier wesen statt sien im restlichen Sprachgebiet.
‱ ElbostfĂ€lisch (Zwischen Harz, Elbe und Ohre) als Übergang zum Mitteldeutschen. So endet u. a der Einheitsplural auf -en, statt -et und es herrscht PrĂ€teritalausgleich nach mitteldeutscher Art (kam und kamen gegenĂŒber nördlicheren Formen kamm und keimen).
‱ Göttingisch-Grubenhagensch (Im SĂŒdwesten auf dem Gebiet der alten FĂŒrstentĂŒmer Göttingen und Grubenhagen) als AuslĂ€ufer einiger ostwestfĂ€lischer Erscheinungen. So etwa die Monophthongierung des aus altem ĂŽ2 entstandenen Diphthongs zu aa im SĂŒden und der Beibehaltung des Zwielauts au im Norden (Baam, bzw. Baum statt kernostfĂ€lischem Boom/Beom), sowie die Aussprache von spirantisierten /g/ als ch und stimmlosen /s/ (gegen stimmhaften /z/ im restlichen Sprachgebiet) im Anlaut.cite-ref-7[7]
‱ KernostfĂ€lisch (Hannover, Hildesheim und Braunschweig) als Kerngebiet des OstfĂ€lischen. Hier bewahrt sich z. B. der Unterschied von Dativ und Akkusativ im Sg. fem. (der Frue gegen de Frue). Außerdem weist das KernostfĂ€lische eine besondere Stellung im Bezug zur Diphthongierung auf, wie nachfolgend beschrieben.

Im Kerngebiet des OstfĂ€lischen bildet sich bezĂŒglich des Lautinventars eine Grenze deutlich heraus. So lĂ€sst dieses zwischen Hildesheim und Braunschweig in ein östliches und ein westliches KernostfĂ€lisch unterteilen. WĂ€hrend im westlichen Ostfalen, ursprĂŒnglich lange i, u und ĂŒ diphthongiert werden, treten diese im Osten nur als Monophthong auf. So ist es bspw. Hildesheimisch „möine briunen Huiser“ und in Helmstedt „miene brunen HĂŒser“. Das westliche Gebiet, welches sich durch ein nahezu Monophthong freies Lautinventar charakterisieren lĂ€sst, beginnt bei Sarstedt und Peine im Norden, bis es nach und nach bei Einbeck im SĂŒden vielerorts von Monophthongen wieder abgelöst wird. In einer grĂ¶ĂŸeren Sprachinsel im Kern dieses Gebietes um Hildesheim herum ist langes i als gerundetes /öi/ und außerhalb dieses als ungerundetes /Ă€i/ diphthongiert. Das westliche Kerngebiet wird durch die zentrale Lage der Stadt Hildesheim auch als Hildesheimisch bezeichnet. Außerdem werden die Personalpronomen im Westen als ek, mek, dek und im Osten als ik, mik, dik ausgesprochen, wodurch auch die Bezeichnungen mek-Gebiet fĂŒr das westliche und mik-Gebiet östliche Gebiet verwendet werden. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind u. a. die 1. Person Singular der Kopula als sin im Westen und bin im Osten oder die Wörter nichts und soll, welches im Westen als nix und schall und im Osten als nist und sall auftritt. Im Westen von Hannover wird die Mundart im Bereich des Calenberger Landes bis nach Hameln im Westen der Calenberger Dialekt bezeichnet. Dieser weist bis zum Steinhuder Meer noch alle typisch ostfĂ€lischen Eigenschaften auf und kann im Norden, Westen und Osten durch eine mek-mik Grenze von Nachbardialekten getrennt werden. Im SĂŒden geht dieser Dialekt fließend in Hildesheimer Platt ĂŒber, da sich dieser sprachlich kaum vom westlichen Kerngebiet unterscheidet.cite-ref-8[8] Beschrieben wurde das Calenberger Platt u. a. durch Christian Flemes. Zu Teilen sprachwissenschaftlich beschrieben wurde das westliche Gebiet u. a. durch Ernst Löfstedt, Hermann Heibey und Dr. Emil Mackelcite-ref-0-9-0[9] und das östliche von Hoffmann von Fallersleben und Edvin BrĂŒgge.cite-ref-10[10]

Eine Besonderheit im HeideostfĂ€lischen stellen einige Orte bei Gifhorn da, da mnd. langes u in diesem Gebiet an einigen Orten bei Gifhorn als langes ĂŒ realisiert wird, wie bspw. im Papenteicher Platt. Weitere spezifische Übergangsmundarten bilden die MĂŒnnisch-Mundart (in Hann. MĂŒnden) im SĂŒden, Holzland-OstfĂ€lisch (in Teilen des Landkreises Börde) und die Huy-Mundart (in Teilen des Landkreises Harz).cite-ref-harz-mundarten-11-0[11]

Bis nach LĂŒneburg wird zum Teil auch noch vom OstfĂ€lischen gesprochen, da dort traditionell auch noch mik und nicht mi gesprochen wird. Die meisten anderen typischen ostfĂ€lischen Eigenschaften weist die Region jedoch nicht mehr auf.

Die Mundarten der stĂ€dtischen Regionen nĂ€herten sich bereits frĂŒh dem Hochdeutschen an und es bildeten sich dort zunehmend Mischdialekte, sog. Missingsch. Dadurch unterschied man bald diese Stadtmundarten von den umliegenden „reineren“ lĂ€ndlichen Mundarten.cite-ref-0-9-1[9] Beispielsweise unterscheidet CoĂ«rs in seiner Beschreibung des Hildesheimischen die lĂ€ndliche Aussprache als „Friu“ von der stĂ€dtischen Aussprache als „FrĂ¶â€œ.cite-ref-12[12]

Spezifischere Unterteilungen des OstfĂ€lischen, wie die Sprachinsel Dauscher Platt in Duingen, in der lange u wie im Standarddeutschen als /au/ ausgesprochen werden, gibt es viele, da sich hĂ€ufig von Dorf zu Dorf bereits bestimmte sprachliche Unterschiede ausmachen ließen, welche oft durch volksmundlich weitergegebene Spottverse untereinander deutlich gemacht wurden. Weitere zu erwĂ€hnende Sprachinseln sind dabei eine Region nordwestlich von Braunschweig, wo „Kauken“ (hdt. Kuchen), wie es im grĂ¶ĂŸten Teil Ostfalens auftritt als „KĂ€ken“ ausgesprochen wird.

| Hochdeutsch | Hildesheim (westlich) | WolfenbĂŒttel (östlich) | Celle (nördlich) | Göttingen (sĂŒdlich) |
|---|---|---|---|---|
| ich bin | ek sin | ik bin | ik bin | ek bin |
| mich/mir | mek | mik | mik | mek |
| dich/dir | dek | dik | dik | dek |
| uns | ĂŒsch | ösch | ösch | össek |
| sein (Kopula) | söin | sien | wesen | sein |

Phonetik

| Westgermanisch | Hochdeutsch | OstfÀlisch | Phonemisch | West-OstfÀlisch ( Hildesheimisch ) |
|---|---|---|---|---|
| *swÄ«n | Schwein | SwÄ«n | /svi:n/ | [svƓÉȘn ~ svɛÉȘn] |
| *hƫs | Haus | Hƫs | /hu:s/ | [hⁱu:s] |
| *hĆ«su | HĂ€user | Hǖser | /hy:zer/ | [huÉȘzər] |
| *bƍk | Buch | Bauk | /bauk/ | [bɐok] |
| *bƍku | BĂŒcher | Boiker | /boiker/ | [bɔÉȘkər] |
| *māan | mĂ€hen | maien | /maien/ | [majən] |
| *fleugan | fliegen | flaigen | /flaijen/ | [flajən] |
| *kukinā | KĂŒche | KÈ«ke | /kĂž:ke/ | [kʏəkə] |
| *baum | Baum | Bƍm | /bo:m/ | [bɛom] |
| *geban | geben | gēben | /ge:(b)m/ | [gi:əm] |
| *etan | essen | ǟten | /ɛ:tn/ | [ɛɐtn] |
| *makƍn | machen | māken | /ma:ken/ | [mɒ:ᔄkƋ] |

| Phonem | Phon | Phon | Phon | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| Phonem | Anlaut | Inlaut | Auslaut | Anmerkung |
| /g/ | [ÉŁ ~ j] (sĂŒdl. [ç]) | [j] | [ç] | mit Vorderzungenvokal |
| /g/ | [ÉŁ ~ j] (sĂŒdl. [x]) | [ÉŁ] | [x] | mit Hinterzungenvokal |
| /b/ bzw. /v/ | [b] | [ÎČ ~ ʋ ~ v] | [p], [f] | UrsprĂŒnglich eher labiodental |
| /s/ | [z] (sĂŒdl. [s]) | [z] (sĂŒdl. [s]) | [s] | Vereinzelt lassen sich Ausnahmen fĂŒr [s] im Anlaut in eigentlichen [z]-Gebieten finden. |
| /r/ | [r] | [r] | [r ~ ɟ] | vermehrt [ʁ] ab Ende des 20. Jahrhunderts durch Einfluss des Hochdeutschen |
| /d/ | [d] | ∅ | [t] | - |

Literatur

Sprachwissenschaft

‱ Rolf Ahlers: Sprechlehre und Schreiblehre fĂŒr ostfĂ€lisches Plattdeutsch – Gedanken und Hinweise zum Sprechen und Schreiben. Wendeburg 2001, ISBN 3-932030-13-3.
‱ Karl Bischoff: Sprache und Geschichte an der mittleren Elbe und der unteren Saale (= Mitteldeutsche Forschungen, Bd. 52). Köln/Graz 1967.
‱ Edvin Brugge: Vokalismus der Mundart von Emmerstedt · Mit BeitrĂ€gen zur Dialektgeographie des östlichen Ostfalen. Lund (Schweden) 1944.
‱ Ursula Föllner, Saskia Luther, Dieter Stellmacher (Hrsg.): Der Raum Ostfalen. Geschichte, Sprache und Literatur des Landes zwischen Weser und Elbe an der Mittelgebirgsschwelle. Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-631-65054-7.
‱ Ulrich Scheuermann: Aspekte einer Sprachgeschichte des OstfĂ€lischen. In: HandbĂŒcher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, Band 2, de Gruyter, Berlin 2003, S 2663–2673, ISBN 3-11-015883-3

Literatur

‱ Rolf Ahlers: Un mit’n Mal was Kaffeetied. Plattdeutsche Dorfgeschichten. Wendeburg 2002, ISBN 3-932030-21-4.
‱ Rolf Ahlers: Lebensweisheiten, Redewendungen, Sprichwörter und kluge SprĂŒche – ostfĂ€lisch-hochdeutsch. Wendeburg 2024, ISBN 978-3-910570-05-4.
‱ Rolf Ahlers: Alte plattdeutsche Wörter – ostfĂ€lisch. Wendeburg 2024, ISBN 978-3-910570-05-4.
‱ Werner Flechsig: OstfĂ€lische Sprichwörter. Volksweisheit und Volkshumor aus fĂŒnf Jahrhunderten zusammengestellt aus gedruckten und ungedruckten Quellen. (Erstausgabe Braunschweig 1974).
‱ Carl Kreye: Main Derp (Calenberger Platt) Gedicht und Übersetzung gegenĂŒbergestellt
‱ Wilhelm Pape (Herausgeber: JĂŒrgen Pape): Vertell doch mol en betten Platt. Plattdeutsche Geschichten und Erinnerungen. 3. Auflage. Braunschweig 1981.
‱ JĂŒrgen Schierer (Hrsg.): Twischen Bronswiek un Hannower. Plattdeutsches von Gestern und Heute. [Sammelband mit BeitrĂ€gen verschiedener Autoren], Peine 1982, ISBN 3-923500-02-5.
‱ JĂŒrgen Schierer (Hrsg.): weitere SammelbĂ€nde wie der obige (jeweils um die 400 Seiten):

‱ TwĂŒschen Hameln un Chöttingen. Peine 1987, ISBN 3-926560-12-6.
‱ TwĂŒschen Hilmessen un Ganderssen. Peine 1988, ISBN 3-926560-13-4.
‱ Twischen Harz un Madeborch. Plattdeutsches aus Vergangenheit und Gegenwart. OstfĂ€lisches Platt 4. Band. Peine 1991, ISBN 3-926560-18-5.

‱ JĂŒrgen Schierer (Hrsg.): Wat de LĂŒe sik vertellt – Plattdeutsches aus dem Raum Peine, Peine 1978.
‱ Dieter Schoß, Robert Schoß: Zwischen Großem Fallstein und Großem Bruch. LĂ€ndliches Leben im Kaiserreich [OstfĂ€lisch und hochdeutsche Übersetzung] Verlag Karin Fischer, Aachen 2015, ISBN 978-3-8422-4322-4
‱ Martin Selber (1924–2006): Stippsteereken in ostfĂ€lischer Mundart aus der Magdeburger Börde:

‱ Mien Dorpspaijel. Plattdeutsche Mundartgeschichten. Wanzleben 1981.
‱ Ick bin Mieneken Musekeddel. Plattdeutsche Mundartgeschichten. Zentralhaus-Verlag, Leipzig 1988.
‱ Ick un mien Bartchen. Plattdeutsche Mundartgeschichten. Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben.
‱ Justel vorrtellt. Plattdeutsche Mundartgeschichten. Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 1993, ISBN 3-928703-13-7.
‱ Schaulstunne bi Kanter Bosse. Schulgeschichten aus der Magdeburger Börde in ostfĂ€lischem Platt. Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 1994, ISBN 3-932090-17-9.
‱ Dat bist Du, mien Bördeland: Lehrreiches und Unterhaltsames zur Bördegeschichte. 1999, ISBN 3-932090-60-8.

‱ Erika Stegemann:

‱ Bi ĂŒsch up’n Dorpe. Plattdeutsche Geschichten. 2. Auflage. Großmoor 1998.
‱ Mehr von ĂŒsch ut’n Dorpe. Plattdeutsche Geschichten. Großmoor 1999.

‱ Heinrich Vollmer (Herausgeber: JĂŒrgen Schierer): Mek is noch sinnlich – Dat Lewen uppen platten Lanne. (Hohenhameln-Soßmar, Kreis Peine), Lahstedt-MĂŒnstedt 1981.
‱ Friedrich Wille: De plattduitsche Baibel – et Aule Testament, de Laten Boiker, et Naie Testament. – eine Familien- und Heimatbibel – oversettet von Friedrich Wille. Einbeck 1997.
‱ Friedrich Wille: Et plattduitsche MĂ€rchenböok – 12 von Grimms MĂ€rchen naavertellt up ostfĂ€lisch Platt. Peine 1992, ISBN 3-926560-23-1.

WörterbĂŒcher

‱ Georg Schambach: Wörterbuch der niederdeutschen Mundarten der FĂŒrstenthĂŒmer Göttingen und Grubenhagen oder Göttingsch-Grubenhagen'sches Idiotikon, Hannover, 1858.
‱ Henry Beck: Idiotikon von Nordsteimke bei Vorsfelde, In Jahrbuch des Vereins fĂŒr Niederdeutsche Sprachforschung [Niederdeutsches Jahrbuch] Jg. 23 (1897). S. 131–154; Jg. 24 (1898). S. 113–128.
‱ R. Sprenger: Versuch eines Quedlinburger Idiotikons, In: Jahrbuch des Vereins fĂŒr Niederdeutsche Sprachforschung [Niederdeutsches Jahrbuch]. Jg. 29 (1903). S. 139–160; Jg. 30 (1904). S. 1–32.
‱ R. Block: Idiotikon von Eilsdorf, bei Halberstadt, In: Jahrbuch des Vereins fĂŒr Niederdeutsche Sprachforschung [Niederdeutsches Jahrbuch]. Jg. 34 (1908). S. 45 ff.; Jg. 36 (1910). S. 146 f.
‱ Otto Fischer: Idiotikon der Mundart von Lichtenberg in Braunschweig, In: Jahrbuch des Vereins fĂŒr Niederdeutsche Sprachforschung [Niederdeutsches Jahrbuch]. Jg. 60/61 (1934/35). S. 152–161.
‱ Paul Alpers (Hrsg.): Kleines plattdeutsches Wörterbuch des Landkreises Celle. Celle 1955 (als Manuskript vom Landkreis Celle vervielfĂ€ltigt).
‱ Heinrich Sievers: Wörterbuch der in Betheln heimischen Mundart, Alfeld-Leine, 1955.
‱ Franz Wrede: Plattdeutsches Wörterbuch des Kirchspiels Sievershausen, Kreis Burgdorf i. Hannover. Ein Beitrag zur Mundart der SĂŒdheide, Celle 1960.
‱ Heinrich Heike-Cramm: Auswahl aus dem Wortschatz der plattdeutschen Sprache Groß Gleidingens und Umgebung. Braunschweig 1970.
‱ Hans-Friedrich Rosenfeld: Wernigeroder Wörterbuch. NeumĂŒnster 1975, ISBN 3-352-94612-4.
‱ Friedrich Binroth: Wie hait dat woll in Platt? ∙ Kleines Wörterbuch fĂŒr ostfĂ€lisch Platt. Cremlingen 1987, ISBN 3-9800219-8-X.
‱ Albert Hansen: Holzland-OstfĂ€lisches Wörterbuch. Besonders der Mundarten von Eilsleben und Klein Wanzleben. Ummendorf 1994.
‱ Franz Wrede, JĂŒrgen Schierer, Harald Gold: Hochdeutsch-Plattdeutsches Wörterbuch (OstfĂ€lisch). Peine 1995, ISBN 3-926560-32-0 (Basiert auf Franz Wredes Wörterbuch von 1960).
‱ Wilhelm Schrader: Plattdeutsches Wörterbuch fĂŒr Helmstedt und Umgebung. Auf der Grundlage der Mundart von Emmerstedt.

‱ Teil I: Hochdeutsch-Plattdeutsch. Peine 1999, ISBN 3-926560-38-X.
‱ Teil II: Plattdeutsch-Hochdeutsch. Peine 2000, ISBN 3-926560-31-2.

‱ Hans J. Toll: Das kleine Hannoversche Wörterbuch. (Herausgeber: Wolfgang Risse), Hannover 2001, ISBN 3-923976-36-4.
‱ Heinrich Sievers, Heinrich Keese (Herausgeber: Werner SĂŒhrig): OstfĂ€lisches Platt im Hildesheimer Land. (Wörterbuch, Sprachlehre und Grammatik), Hildesheim 2002, ISBN 3-487-11594-8.
‱ Otto Rohkamm: Nordharzer Wörterbuch. Plattdeutsch. Auf der Grundlage der Mundart von Harzburg und der oberen Oker. Peine 2003, ISBN 3-926560-47-9.
‱ Christian Flemes: Das kleine Buch der hannoverschen Mundart. SprĂŒche und Redensarten in Calenberg-Stadthannoverscher Mundart mit Wörterbuch (Herausgeber: Wilhelm Netzel), Hannover 2005, ISBN 3-923976-47-X.
‱ Wilfried Zilz: Das Ortswörterbuch von Eltze in der Region Hannover. Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-885-3.
‱ Klaus Freise: Hildesheimer Platt, Hildesheim, 2010, ISBN 3-86955-472-X.

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: OstfÀlisch

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: OstfÀlisch

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ OstfĂ€lisch in der niederdeutschen Wiktionary
‱ OSTFALENPOST

‱ Christian Reineke: Minimalgrammatik OstfĂ€lisch (PDF; 289 kB)
‱ OstfĂ€lische Bibliothek – sehr umfangreiche Literaturliste/Bibliographie

‱ OstfĂ€lisches Wörterbuch – Franz Wrede, JĂŒrgen Schierer, Harald Gold: Hochdeutsch-Plattdeutsches Wörterbuch (OstfĂ€lisch). Peine 1995 – in Schrift und Sprache
‱ Alte plattdeutsche Wörter – ostfĂ€lisch – in Schrift und Sprache
‱ Lebensweisheiten, Redewendunge, Sprichwörter und kluge SprĂŒche – ostfĂ€lisch-hochdeutsch – in Schrift und Sprache
‱ OstfĂ€lisches Online-Wörterbuch mit Sprachaufnahmen (Nach dem Wörterbuch von Franz Wrede 1960)
‱ Verschiedene ostfĂ€lische Mundartproben
‱ Sammlung plattdeutscher Texte mit einigen OstfĂ€lisch-EintrĂ€gen

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ http://www.ostfalen.de/ ostfalen.de
cite-note-22. ↑ Michael Elmentaler: Nordniederdeutsch, OstfĂ€lisch, WestfĂ€lisch, NordrheinmaaslĂ€ndisch. In: Joachim Herrgen, JĂŒrgen Erich Schmidt (Hrsg.): Sprache und Raum – Ein internationales Handbuch der Sprachvariation. Band 4: Deutsch. De Gruyter, 2019, ISBN 978-3-11-026129-5, ISSN 1861-5090, S. 558–559, doi:10.1515/9783110261295-017.
cite-note-33. ↑ Heinrich Sievers: Wörterbuch der in Betheln heimischen Mundart. De Gruyter, Alfeld (Leine) 1955.
cite-note-44. ↑ Werner SĂŒhrig, Heinrich Sievers: OstfĂ€lisches Platt im Hildesheimer Land: das Sievers-Kese'sche Gesamtwerk (= Veröffentlichungen des Landschaftsverbandes Hildesheim. Band 13). Olms, Hildesheim / ZĂŒrich / New York 2002, ISBN 978-3-487-11594-8.
cite-note-55. ↑ Werner Flechsig: OstfĂ€lische Kurzvokale in offener Silbe. Ein lautgeschichtlicher und dialektgeographischer Überblick. In: Jahrbuch des Vereins fĂŒr Niederdeutsche Sprachforschung. Band 103. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, 1980, ISSN 0083-5617, S. 139 f.
cite-note-66. ↑ Hermann Niebaum: Westniederdeutsch. In: Lexikon der Germanistischen Linguistik. 2. Auflage. Niemeyer Verlag, Berlin / New York 1980, ISBN 978-3-11-096084-6, S. 462, doi:10.1515/9783110960846.458.
cite-note-77. ↑ Torsten Dahlberg: Die Mundart von Dorste: Studien ĂŒber die niederdeutschen Mundarten an der oberen Leine (das sog. göttingisch-grubenhagensche Dialektgebiet) Teil 2: Göttingisch-Grubenhagensche Studien. In: Lunder germanistische Forschungen 4; Lunds Universitets Årsskrift N.F. Afd.1. Band 32, Nr. 2. HĂ„kan Ohlssons Buchdruckerei, Lund 1937, S. 29–29.
cite-note-88. ↑ Emil Mackel: Wohin gehört die Mundart von Hildesheim und Umgebung. In: Alt-Hildesheim. Band 14, 1935, S. 28–32.
cite-note-0-99. ↑ Emil Mackel: Die Mundart zwischen Hildesheimer Wald und Ith. August Lax, Verlagsbuchhandlung, Hildesheim/Leipzig 1938.
cite-note-1010. ↑ Edvin BrĂŒgge: Vokalismus der Mundart von Emmerstedt · Mit BeitrĂ€gen zur Dialektgeographie des östlichen Ostfalen. C. W. K. Gleerup, Lund 1944, DNB 578974460.
cite-note-harz-mundarten-1111. ↑ "Über die Mundarten des Harzes und des Harzvorlandes". (Memento vom 30. April 2012 im Internet Archive)
cite-note-1212. ↑ Georg Christian Coers: Wat sau en Hasen alle infallen kann: eine Skizze: mit Sprachproben aus eigener Feder. In: Mitteilungen aus dem Quickborn. Band 3. Hamburg 1909, S. 11.
cite-note-131. Wolfgang Bethge, Werner Flechsig: Mascherode, Kreis Braunschweig. Hrsg.: Deutsches Spracharchiv (= Lautbibliothek der deutschen Mundarten. Nr. 3). Vandenhoeck & Ruprecht, 1958, ISSN 0458-841X, DNB 450427390.
cite-note-142. August Diederichs: Über die Aussprache von sp st, g und ng: ein Wort zur VerstĂ€ndigung zwischen Nord und SĂŒd. In: Zeitschrift fĂŒr Orthographie, Orthoepie und Sprachphysiologie. Band 2. Werther, Rostock 1883.